Triftbrücke

Nach dem sukzessiven Rückgang des Triftgletschers wurde der Zugang zur SAC Trifthütte ein grosses Problem. Der Rückgang verhinderte einen Abstieg auf den Gletscher, da an dessen Stelle ein See entstanden ist. Walter Brog, Initiant und Projektleiter, entwickelte die Idee einer Hängeseilbrücke nach nepalesischer Bauart. Für die Konstruktion konnte er den bekannten Brückenspezialisten Johannes Pfaffen aus Chur begeistern. Mit der Hilfe von Sponsoren konnte der SAC das Pilotprojekt dann 2004 realisieren und die Triftbrücke erfreut sich seitdem grosser Beliebtheit.

Im Laufe der Zeit zeigten sich dann aber auch Probleme. Durch die Lage der Brücke  in der Schlucht war sie bei Föhn enormen Windturbulenzen ausgesetzt. Dies verursachte Schäden an der Gehfläche und den Geländer-Hängern. Auch war der exponierte Zugang zur Brücke für viele der jährlich rund 20‘000 Besucher zu schwierig. Eine Versetzung der Brücke drängte sich auf. 2009 entstand nun die neue Triftbrücke 100 Meter hoch und rund 170 m lang. (Siehe Brücke 2009)