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Auf unserer Wanderung zur SAC-Trift-Hütte haben wir die zusammenhängende Vegetationsschicht verlassen; die Gesteins- und Felsfluren nehmen immer deutlicher überhand. Es ist heiss geworden. Der Aufstieg zieht sich dahin und bald ist der Entschluss gefasst eine Pause einzulegen. Man sucht sich seinen Stein, zieht den immer schwerer werdenden Rucksack ab und sitzt ab und döst so vor sich hin. Da kann es durchaus sein, dass plötzlich eine kleine graue Maus aus einer der Spalten zwischen den Steinen hervorschaut, über den Boden flitzt und wieder in den Steinen verschwindet. Aus einem anderen Loch kommt sie wieder hervor, rennt weiter, hält plötzlich inne, knabbert an etwas herum, um dann wieder im Schutz der Steine unterzutauchen. Es ist die Schneemaus (Chionomys nivalis, Martins 1842), eine Wühlmausart, die sich auf das Leben in dieser Höhe eingestellt hat. Durch ihren walzenförmigen Körper und dem halbkörperlangen, wenig behaarten Schwanz unterscheidet sie sich deutlich vom Bild unserer typischen Maus mit den auffallend grossen Augen und herausragenden Ohren.
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Gewöhnlich leben Wühlmäuse untertags und kommen nur selten an die Oberfläche. Da macht offensichtlich die Schneemaus eine Ausnahme; sie lässt sich recht oft oberirdisch bei der Nahrungssuche antreffen. Offensichtlich sucht sie gerne die Nähe von Wegen auf, da sie hier ihre Nahrung mit den übrig gebliebenen Krümeln von uns Wanderern ergänzen kann.










